Google personalisiert die Suchergebnisse und ist der Konkurrenz damit ein weiteres Mal einen Schritt voraus. Im Google-Blog ist diese neue Entwicklung unter dem Namen Searchwiki beschrieben.
Today we’re launching SearchWiki, a way for you to customize search by re-ranking, deleting, adding, and commenting on search results. With just a single click you can move the results you like to the top or add a new site. You can also write notes attached to a particular site and remove results that you don’t feel belong. These modifications will be shown to you every time you do the same search in the future. SearchWiki is available to signed-in Google users. We store your changes in your Google Account. If you are wondering if you are signed in, you can always check by noting if your username appears in the upper right-hand side of the page.
Auf der deutschen Google-Seite funktioniert das noch nicht, aber über No Country Redirect kann man es ausprobieren. Da es sich um eine personalisierte Anwendung handelt, ist natürlich eine Anmeldung erforderlich. Wie es genau funktioniert und aussieht, kann man in folgendem Video erfahren:
So einfach sollte es für Nutzer sein, Suchergebnisse zu bewerten, zu sortieren und zu kommentieren. Google macht es wieder mal vor, und ich bin optimistisch, dass Bibliotheken in spätestens 10 Jahren mit ihren Katalogen den gleichen Schritt gehen werden. Ich gehe schließlich auch davon aus, dass wir spätestens 2014 vernünftige Vorschlagsfunktionen in allen Katalogen haben.
Wie auch immer: Jeder, der sich auch nur ein wenig mit Suchmaschinen auseinandersetzt, sollte sich “Searchwiki” genau ansehen. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, wann die personalisierten Ergebnisse in DEN ALGORITHMUS einfliessen. Und damit Projekten wie Yacy und Wikia mit “user generated ranking” das Wasser abgräbt. Die Namensähnlichkeit zwischen Searchwiki und WikiaSearch ist sicherlich auch nur zufällig…
Besten Dank an Meinhard für den Hinweis und Diskussion!
Nun hab auch ich mich entschlossen ein Blog zu starten. Warum? Ist nicht schon Alles gesagt? Ja, vieles, aber eben vielleicht doch nicht wirklich Alles. Deswegen habe ich mich entschlossen, auch meine two cents zu aktuellen Entwicklungen im Umfeld der Informationswissenschaft hier beizusteuern. Viel Spass beim Lesen! Feedback ist jederzeit willkommen!
HD’s Two Cents heißt das Blog und es soll um Themen rund um die Informationswissenschaft gehen. Es ist der Biblioblogsuche schon hinzugefügt, ist aber anscheinend noch nicht von Google indexiert worden.
The American Library Association (ALA) is asking Congress for $100 million in stimulus funding to aid the nation’s working families during the current economic crisis. Aid is sought to stem the bleeding of critical library services that help Americans with job searches, small business development, financial literacy and other essential assistance in hard economic times.
Es wird an dieser Stelle selbstverständlich noch einmal auf den hohen Return on Investment des Bibliothekswesens aufmerksam gemacht:
Investments in libraries often yield high dividends for communities. Studies show economic returns from salaries and wages paid to staff, construction costs, employment services and library purchases. A recent Pennsylvania study points out that for every dollar invested in the public library, the community receives a return of $5.50. A similar report from Florida shows a $6.54 return on investment.
Auf den Seiten der Singapurer Bibliotheken (anscheinend ein Gemeinschaftsauftritt der National- und der Öffentlichen Bibliotheken) findet sich übrigens auch eine beachtliche Anzahl an aktiven Blogs.
Sieht zumindest auf den ersten Blick nach einer ganz netten Einführung aus. Und wer praktisch etwas machen möchte, kann sich dann ja an den 13 Dingen ausprobieren.
Vom 14. bis 16. November 2008 fand das Buch- und Literaturfestival BucH.08 in Basel statt. Am Sonntag wurde dort erstmals der Schweizer Buchpreis vergeben. Die Jury sprach den Preis Rolf Lappert für seinen Roman “Nach Hause schwimmen” zu. Der Schweizer Buchpreis steht aber nicht ganz ohne Kritik da: Z.B. kopiere er den Deutschen Buchpreis “ohne der besonderen mehrsprachigen Situation in der Schweiz auf eine originelle Weise gerecht zu werden”. Auch hat sich der ebenfalls nominierte Autor Adolf Muschg am Abend vor der Verleihung aus dem Wettbewerb zurückgezogen.