Vom 29. - 31.08. findet in Wuppertal der “NRW-Tag” statt. Vertreten ist dort u.a. die Bergische Universität Wuppertal. Am Stand der Universitäts-Bibliothek und des Hochschulsports können sich die Besucher am Projekt “bike for books” beteiligen:
Nach je fünf Minuten Training ermöglicht ein Sponsor der Bibliothek den Kauf eines Buches.
Über das Programm Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) stellt die EU in den nächsten beiden Jahren innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) Fördergelder in Höhe von 2 Milliarden Euro für europäische kooperative Projekte und den Aufbau von Netzwerken im IKT-Bereich zur Verfügung. Bibliotheken sind insbesondere als Antragsteller innerhalb des Challenge 4 angesprochen: Hier werden u. a. der Aufbau von digitalen Bibliotheken und Content, das technologiegestützte Lernen und Forschungsprojekte zur Langzeitarchivierung gefördert.
Paul Mawhinney löst seine Sammlung musikalischer Tonträger (eine der größten der Welt) auf, da er nicht mehr für den Unterhalt aufkommen kann.
Every genre of American music is represented: rock; jazz; country; R&B; blues; new age; Broadway and Hollywood; bluegrass; folk; children’s; comedy; Christmas, and more. No other collection in the world – publicly or privately held – even comes close.
Im ersten Anlauf hat er keinen Käufer gefunden, obwohl er einen sehr moderaten Preis für diese einzigartige Sammlung verlangt. Am liebsten würde er die Sammlung so verkaufen, dass sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird:
The History of American music belongs in a museum or a library; a place where people who love music and have an interest in history and popular American culture can look, listen, touch, read and appreciate this legacy for future generations. It could be part of a stand-alone music museum, a major exhibit in an existing museum, or the basis of a university music library. Cleverly arranged and displayed, and surrounded by additional cultural memorabilia, the collection could even become a tourist attraction.
Although, as the new owner, you are free to do as you please with the collection, We’d love to find a buyer who will keep the collection intact (other than to sell duplicate copies, if so desired) and to keep the music alive for the enjoyment and music lovers, now and for years to come.
If you represent a museum, library, university, or charitable foundation, or you’re a philanthropist interested in purchasing the collection and donating it, please contact the owner’s representatives for more information, pricing and a personal on-site inspection.
Es ist zu hoffen, dass die Sammlung in ein Land wandert, in dem die Copyrightfristen nicht nach ad infinitum verlängert werden, sobald Micky Maus gemeinfrei zu werden droht.
As an active blogger already in the Technorati index, we will continue to crawl and index your blog as before. We hope that your Technorati experience will improve. Our service should be faster, search results and blog reactions should be cleaner, and the number of legitimate blogs accidentally caught by our spam filters should decrease.
Links from new sites will be attributed to blog reactions and Technorati Authority when the new site is approved and indexed.
Diese Umbauarbeiten erklären vielleicht auch, warum neuere Blogs bei Wordpress.com seit einiger Zeit von Technorati kaum noch erfasst werden. Das neue Vorgehen anhand der Technorati Blog Quality Guidelines hat auch Auswirkungen auf Nicht-Blogs mit RSS-Feed, die bislang meist aufgenommen wurden:
* Forums, social networks, chat streams, web pages or standalone feeds.
* Aggregation Sites that are aggregation of blogs or posts from other blogs, planet sites, feed splicers, etc. However, each blog can be indexed individually under its original blog URL.
* Standalone Feeds: Technorati indexes blogs via the blog home page with assistance of feeds only
* Permalinks: please do not ping with your permalink URLs
Gute Nachrichten. Die gibt es laut Technorati auch bald für Christian Spließ, dessen Posting auf das baldige 40. Jubiläum seines Blogs schließen lässt:
Halten wir fest: Technorati ist und bleibt zu unzuverlässig, um wirklich belastbare Informationen über die Blogosphäre gewinnen zu können. Rankings wie die Wissenschaftsblogcharts, die auf Technorati beruhen, sind somit höchstens als blogosphärisches Gesellschaftsspiel
Ich bin nicht gerade übertriebener Anhänger fachspezifischen Humors oder bibliothekarischer Selbstdarstellungen. Das liegt vermutlich daran, dass längst nicht alle so gut gelungen sind wie diese hier:
Unter dieser Überschrift schreibt Oliver Gassner auf heise.de derzeit eine kleine Reihe “in der es im wesentlichen darum geht, zu zeigen, was ‘Onliner der Generation 2.0′ so alles lernen (können, wenn sie wollen).”
Nach Google und den Bloggern widmet sich der heute erschienene, dritte Teil der Frage
Macht das Internet uns dumm? Ist die Wikipedia das Ende des akademischen Arbeitens bei ihren Nutzerinnen und Nutzern und erzeugt es eine Horde von erbsenzählenden Soziopathen auf der Seite ihrer Ersteller?
Read the first thoughts about a plugin that sucks bibliographic data from library catalogues here and here (both German). Since it does a bit more than just connecting to a SRU service, I renamed it from ISBN2SRU to ISBN2WP. Another name change is very likely to come soon.
How it works
Just insert an ISBN into your posting: [isbn]3-492-04549-9[/isbn]
The plugin grabs bibliographic data (Dublin Core) the Common Union Catalogue via SRU, adds a search link to GVK via SeeAlso (I currently use isbn2gso) and includes a OpenUrl COinS. The latter makes it easy to grab the bibliographic data with, for example by Zotero.
A short showcase…
First plugin, first screencast…
Update: The youtube clip is of rather poor quality. You can view the pure flash file here
To do
The COinS export is anything but perfect, and so is the presentation of the given Dublin Core metadata. Any ideas how to improve this, anyone?
I didn’t manage to include the wordpress options hook properly. Help!
Links to diverse services will be integrated (Scirus, Google Scholar …)
A bunch of other things. For example support for DOI, URN …
Download & Installation
Extract isbn2wp (ZIP) and drop the folder “isbn2wp” into the plugins folder (/wp-contents/plugins/) of your Wordpress installation.
Go to your Wordpress settings page and activate ISBN2WP.
Start testing
Leave a comment if you discover bugs or if you want to improve ISBN2WP.
Johannes Kreidler hat 70200 musikalische Zitate zu einem 33-sekündigen Werk verarbeitet und versucht nun, dies Werk bei der GEMA ordentlich anzumelden.
Sebastian Wolf machte in Inetbib auf Risiken und Nebenwirkungen der automatischen Metadatengeneration durch Google aufmerksam.
Google Scholar kümmert sich auch nicht um die Original-Metadaten aus den Dokumentenservern, sondern indexiert Autorennamen etc. per automatischer Texterkennung. Die Metadaten von Dokumentenservern sind in der Tat manchmal erstaunlich schlecht, aber die automatische Autorenerkennung macht z.B. “F Password”, “D Surgery” und “I View” zu erfolgreichen und vielzitierten Autoren in Google Scholar.
Es gibt sogar einen Aufsatz, der von allen Dreien gemeinsam geschrieben wurde. Dort bestätigt sich auch, was sich schon bei einem Überfliegen der Ergebnislisten der anderen “Top-Autoren” aufdrängt: zwei von drei Versionen des Werkes werden mit korrekten Autorenangaben versehen, nur bei Blackwell Synergy schlägt die Interpretation stets fehl.
Allerdings sind Blackwell-Autoren nicht das einzige Opfer der fehlerhaften Autorenerkennung. Wenn man nach Reputationseffekt erhält man auch gleich als erstes ein Werk von “F Wirtschaftswissenschaften” angeboten.
Bleibt nur zu hoffen, dass F. Wirtschaftswissenschaften (bestimmt ein guter Freund von F. Informationswissenschaft, der wiederum sehr viel mit F. Potsdam veröffentlicht) in nicht-deutschsprachigen Ländern nicht tatsächlich ab und an als Autor angegeben wird.
ExLibris hat einen RSS-Feed. Dort kann man lesen, dass ExLibris von Leeds Equity gekauft wurde. Zweifellos eine wichtige Nachricht. Für deutsche ExLibris-Kunden zumindest kurz- und mittelfristig weitaus interessantere Nachrichten kann man dort leider nicht erfahren. Dazu muss man schon verschiedene Google-Alerts bemühen1 , die z.B. diese Pressemitteilung ans Tageslicht befördert:
Die Ex Libris (Deutschland) GmbH hat in Kooperation mit der EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek) in Regensburg eine Schnittstelle zwischen der Electronic Resource Management (ERM) Lösung Verde und der EZB entwickelt. Durch diese Schnittstelle entfällt die bisher erforderliche, doppelte Pflege von elektronischen Zeitschriften in Verde und parallel in der EZB. Die Daten werden jetzt nur noch in Verde gepflegt und dann über ein automatisches Update an die Bestände der EZB geliefert.
„Mit dieser neuen Funktionalität bietet Ex Libris seinen Verde-Kunden einen wichtigen Produktivitätsgewinn und untermauert seine Position als führender Anbieter von ERM Lösungen für Bibliotheken und Forschungsinstitutionen“, erklärt Ullrich Jüngling, Sales und Marketing Direktor der Ex Libris (Deutschland) GmbH.
Nähere Informationen gibt es hier. Wie ExLibris auf Anfrage mitteilte, ist Verde in Deutschland schon an der FU Berlin und an der Jacobs University in Bremen im Einsatz. Auf die Frage, ob man Verde auch mit Nicht-Ex-Libris-Produkten verwenden kann, wurde mir mitgeteilt:
Für die Einbindung zu Nicht Ex Libris-Systemen stellt Ex Libris Verde-Kunden ein Dokument zur Verfügung, welches beschreibt, wie Deeplinks nach Verde generiert werden können, bzw. wie auch die Kommunikation mit den vorhandenen SOAP Services genutzt werden kann. Somit ist die gezielte Abfrage z.B. von Lizenzinformationen möglich, und kann systemunabhängig implementiert werden.
Es wurde in diesem Zusammenhang auf ExLibris Open-Platform-Strategie verwiesen, die eine generelle Öffnung der Produkte auch für Fremdanbieter vorsieht.
ExLibris begeht anscheinend nicht den Fehler, Offenheit nur technisch zu verstehen. Es wurde (oder wird?) eine Plattform geschaffen, auf der auch Ideen Externer in die Entwicklung an ExLibris-Produkten einfließen können. Es gehe um:
Die Prozesse zu formalisieren, mit denen wir unsere Schnittstellen entwerfen, implementieren, dokumentieren und veröffentlichen, um eine Kontinuität bei allen Produkten zu erhalten und ein umfassendes Angebot zu erzielen.
Verstärkung unserer Betonung von Prinzipien der serviceorientierten Architektur (SOA) in unseren zukünftigen Produktdesigns. Dabei möchten wir sicherstellen, dass unsere Lösungen Services als Kernbausteine für Applikationen zur Verfügung stellen, die von uns oder anderen Unternehmen entwickelt werden.
Eine Platform bieten, die als Mittelpunkt für Zusammenarbeit dient und als solcher die Initiativen von Institutionen und Communities aktiv fördert und erleichtert, unsere Produkte zu verbessern oder sie auf eine Weise zu nutzen, die wir nicht vorhergesehen haben.
Klingt vielversprechend.
seitdem dieser Text angefangen wurde, ist mit Inetbib-K ein Angebot an den Start gegangen, dass diesen Mißstand zu beheben versucht. Siehe auch hier. [zurück]